Pestizide (Klassiker: DDT, PCP, Pyrethroide, Lindan)

Zusammenfassende Bezeichnung für chemische Verbindungen zur Abtötung bestimmter Lebensformen. z.B. Algizide gegen Algen, Fungizide gegen Pilze, Herbizide gegen sogenannte Unkräuter, Insektizide gegen Insekten, Rodentizide gegen Nagetiere. Sie werden beispielsweise in der Landwirtschaft, Holz- und Texilindustrie verwendet.

Die Pestizide werden nur sehr langsam abgebaut. Sie reicheren sich in den unteren Stufen der Nahrungskette an. Das bedeutet, dass der Mensch diese Stoffe noch lange im Körper anreichern wird. Modernere Pestizide werden in der Regel rascher abgebaut. Es kommt aber doch zu chronischen Schäden im Gehirn, wenn Menschen diesen Giften ausgesetzt sind.

  • Allgemeine Symptome: Allergien mit Bindehautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Asthma bronchiale, Ekzem und Verstärkung vorhandener Allergien, Blutungsneigung infolge Gerinnungsstörungen, Milz- und Lymphknotenschäden, Gewichtsverlust, Herzrhythmusstörungen, Immunschäden mit Infektanfälligkeit, schlechte Wundheilung, Kopfschmerzen, Müdigkeit mit Schlafstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Leberschäden, Unwohlsein und Schwindel
  • Hautsymptome: Akne, allergische Hautveränderungen, Furunkulose, Haarausfall, vermehrte Neigung zu Pilzerkrankungen
  • Neurologische Symptome: Kopfschmerzen, motorische Schwäche mit Muskelschmerzen, Krämpfen und Zuckungen, Zittern, Geruchsüberempfindlichkeit, Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen mit Kribbeln und Taubheit in den Gliedern
  • Psychopathische Symptome: Kombination von nervöser Unruhe und mangelnder Initiative, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Gemütsschwankungen bis hin zu Aggressionen, Sexualstörungen (verminderte Libido), Störungen des Kurzzeitgedächtnisses

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