Blei

Früher bestand wegen dem verbleiten Benzin eine grosse Gefahr der Vergiftung. In der Wasserversorgung findet man z.T. noch heute Wasserleitungen aus Bleirohren. Bis vor kurzem wurde Blei zum Färben (blau) von Porzellan und in der Farbherstellung verwendet. Schon im Römischen Reich wurden Wasserleitungen aus Blei verwendet, da Bleirohre absolut wasserundurchlässig sind. Es besteht sogar die Vermutung, dass die Bleivergiftungszustände mitverantwortlich für den Untergang der römischen Aristokratie sind, da damals auch Lebensmittel und Getränke in Bleigefässen aufbewahrt wurden.

Blei ist ein starkes Blut-, Nerven- und Nierengift. Es reichert sich überall im Körper an, besonders aber in Leber, Nieren und Knochenmark, in den Knochen und Zähnen aber auch im Fettgewebe und im Gehirn.

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